Thorstens Genussblog
Surf and Turf Burger mit Süßkartoffel Pommes und Sour Creme

Auf der Suche nach dem perfekten Burger (Teil 4) – Gosch am Kliff

Auch in meinem Nordseeurlaub auf Sylt wollte ich es mir nicht nehmen lassen, diverse Burger zu mir zu nehmen und natürlich dann auch hier zu beschreiben.

In der heutigen, vierten Etappe, meiner Bewertungen nehme ich mich eines Burger beim Sylter Platzhirschen für den Verkauf von Fischprodukten und Fischgerichten an: Gosch.

In seiner Filiale Gosch am Kliff, direkt an der Promenade von Wenningstedt, wird ein Surf and Turf Burger angeboten. Dieser ist wie folgt beschrieben:

200g saftiges Rindfleisch, Cheddarkäse, Wakamesalat, und 1 Tigergarnele mit Süßkartoffelpommes und Sour Creme

Diese Beschreibung hat mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen:

  • Rindfleisch? Geht bei guter Qualitat immer!
  • Cheddarkäse? Kein besonderer Käse, aber für einen Burger immer gut!
  • Wakamesalat? Der japanische Algensalat ist mir zwar in Burgern noch nicht untergekommen, schmeckt mir aber sehr gut. In der Kombination „Surf and Turf“ mit einem Rindfleisch Patty und einer Tigergarnele durchaus einen Versuch wert!
  • Tigergarnele? Na klar, gute Zutat für „Surf and Turf“!
  • Sußkartoffelpommes? Einer meiner absoluten Pommes Frites Favoriten!
  • Sour Creme? Lecker, aber hoffentlich nicht die einzige Sauce zu Burger.

Frei nach dem Motto: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, habe ich mir also den Burger für 19,50€ bestellt. Nach dem obigen Abgleich meines Geschmacksempfindens mit den Zutaten, war das Risiko ja auch gering einzustufen.

Nach einiger Zeit summte also der kleine Empfänger auf dem Tisch und wir konnten unser Essen abholen (leider ist in einem Großteil der Gosch Restaurant Selbstbedienung).

Hier nun der erste optische Eindruck:

Surf and Turf Burger mit Süßkartoffel Pommes und Sour Creme
Surf and Turf Burger mit Süßkartoffel Pommes und Sour Creme

Sieht doch echt super aus, oder?!

Aber bei genauem Hinschauen schon die (für meinem Geschmack) ersten Defizite:

  • Am unteren Teil der Tigergarnele war die Schale nicht entfernt. Das hat zu Folge, dass man den Spieß, der den Burger zusammenhält, herausnehmen muss, damit man Kruste entfernen kann, um dann mit dem Essen zu beginnen.
  • Die Saucen (zum Glück waren es tatsächlich zwei sehr leckere Saucen und nicht nur die erwähnte Sour Creme) waren ebenfalls extra und nicht direkt auf dem Burger.

Es ist natürlich Geschmackssache und durch jeden selbstständig zu beurteilen, aber ich persönlich esse meinen Burger gerne vor Reihe weg und möchte diesen nicht vor dem Essen zerlegen und dann wieder zusammenbauen.

Nun ja, diese Situation habe ich dann gemeistert und konnte mit dem Essen beginnen. Über das Rindfleisch Patty konnte ich  nicht meckern. Kommen wir aber nun zum Bun. Dieser war auch mit dem Messer, welches dabei war (wer sich das auf dem Bild anschaut erkennt,  dass es solche einen Burger bewältigen können sollte), nicht ohne Probleme zu zerschneiden. So pappig war der Bun.

Hinzu kam ein Problem welches ich auch schon in anderen Burger Restaurants hatte (womöglich auch ein exklusives Problem von mir): Wie auf dem Bild zu erkennen, wurde der Burger wieder auf einer Holzplatte mit einem Stück Papier darauf serviert. Durch das wirklich saftige Rindfleisch war dieses nach kurzer Zeit durchgeweicht und ich musste das Papier aus meinem Burger pulen.

Die Süßkartoffel Pommes waren lecker.

Fazit: Wie man meinen Worten wohl entnehmen kann, reicht es für diesen Burger keinesfalls zum perfekten Burger. Ich denke Begründungen habe ich im Text ausreichend abgegeben. Vielleicht war es auch nur ein schlechter Tag der Küchenmannschaft. Diese Bewertung bezieht sich ausdrücklich nur auf den Burger! In einem meiner nächsten Beiträge schildere ich weitere Erfahrungen die ich in den diversen Gosch Restaurants auf der Insel gesammelt habe. Ich kann schon ankündigen: Die fallen positiver aus.

Vielleicht sollte ich mir für die Zukunft die Regel auferlegen, in einem Fischlokal auch Fisch zu essen…..

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