Thorstens Genussblog
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Die Bank – Spitzenküche im Ambiente einer ehemaligen Kassenhalle

Auf unserem Weg in unseren Sylt Urlaub haben wir einen Zwischenstopp in Hamburg eingelegt. Eigentlich wollten wir den Tag bei schönstem Wetter an der Alster verbringen und uns abends ein schönes Dinner gönnen.

Leider hat uns das Wetter in der Hansestadt einen Strich durch die Rechnung gemacht: Nix mit Prosecco und Bier an der Binnenalster 😞.

Also haben wir unsere Pläne angepasst und aus einem schönen Dinner einen gepflegten Lunch gemacht.

Bei unseren Besuchen in Hamburg lassen wir es uns ungern nehmen in der Brasserie „Die Bank“ einzukehren.

So auch dieses Mal 😀.

Bei der Brasserie handelt es sich um eine vierhundert Quadratmeter große Lokalität direkt zwischen Gänsemarkt und Springer-Passage.

Die Räumlichkeiten dienten früher als Kassenhalle einer Hamburger Bank…. Daher womöglich auch der Name 😉.

Wer in der Nähe ist, sollte sich diese Location auf keinen Fall entgehen lassen. Wenn man keinen Hunger hat, kann man es sich ja auch bei einem Cocktail gut gehen lassen.

Aber ich sage es Euch: Wenn Ihr nichts esst, entgeht Euch wirklich etwas!

Wie bereits erwähnt, waren meine Frau und ich zum Mittagessen dort. Zum ersten Mal. Sonst waren wir tatsächlich immer zum Abendessen.

Zunächst mussten wir uns daran gewöhnen, dass wir nicht auf die Speisen zugreifen konnten, die meine Frau vorher im Internet ausgesucht hat: Mittagskarte halt.

Aber auch damit haben wir uns schnell abgefunden und haben schnell eine Auswahl getroffen: Meine Frau eine Vor- und eine Hauptspeise, ich eine Haupt- und eine Nachspeise.

Hier nun unsere Speisenfolge:

Die Vorspeise von Angela

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Kräuterschaumsüppchen mit gegrillter Jakobsmuschel

Ich habe mich gegen eine Vorspeise entschieden, da ich für ein drei Gänge Menü nicht ausreichend hungrig war. Dennoch durfte ich dieses Süppchen probieren und war begeistert. Das Zusammenspiel der Suppe mit der, auf den Punkt gegrillten, Jakobsmuschel, ist perfekt gelungen!

Meine Hauptspeise

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Rosa gebratener Lammrücken mit Mittelmeergemüse, Kräuterrisotto, Ziegenfrisckäse und leichtem Rosmarinjus

Man sehe sich dieses Bild an und mache sich seinen eigenen Eindruck! Lamm auf den Punkt gegart, Gemüse, auch für einen der auch gerne mal darauf verzichtet, ein Genuss, Risotto (eines meiner Lieblingsgerichte) in einer perfekten Konsistenz, dazu der Jus….

Superlecker 👍!

Angelas Auswahl

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Kaninchenkeule, zart geschmort, mit Vanille Möhren und Kartoffelstampf

Eigentlich war laut Karte eine Kartoffel-Knusper-Mousseline vorgesehen. Angela hat diese aber gegen Stampf ausgetauscht. Wir können nun leider nicht einschätzen, wie es geschmeckt hätte, hätte meine Frau die Variation von der Karte gewählt. Aber auch der Austausch war eine gute Wahl: Anders als das von Oma geschmorte Kaninchen, aber auch lecker!

Mein Dessert

Wer mich kennt, weiß, dass ich für eine gute Nachspeise gerne auf eine Vorspeise verzichten kann. Wenn dann auch noch ein Mille Feuille, eine Cremeschnitte aus Blätterteig, auf der Karte steht, brauche ich nicht lange überlegen. Die erste Berührung mit diesem Gericht hatte ich bei meinem Stammitaliener in Braunschweig, der damals Millefoglie, das italienische Pendant, auf der Speisekarte hatte. Seither gehört dieses Dessert zu den von mir Bevorzugten. Sofern auf der Speisekarte enthalten, kann ich nicht nein sagen.

Also blieb mir quasi gar keine Wahl die Mille Feuille von eingeweckten Weinbergpfirsichen, dazu Honigcréme mit Zitronenthymian und Mandeln, zu bestellen.

Als ich die Form der Anrichtung gesehen habe, war ich erst überrascht. In der italienischen Variante kannte ich das Gericht als eine Art Blätterteig-„Lasagne“. Wer sich das Foto ansieht, erkennt den Unterschied, welcher meine Verwunderung ausgelöst hat.

Nun wäre es aber ein wenig eigenartig zu behaupten, die abgebildete Zubereitung wäre nicht ein echter Hingucker.

Zwischen den Blätterteigschichten waren zusätzlich Florentiner (womöglich waren das auch die in der Beschreibung erwähnten Mandeln) zu schmecken 👍. Dazu der Blätterteig und die Pfirsiche….. Daumen hoch!

Alles in allem ein echtes Gaumenerlebnis. Daher habe ich diesem Gericht auch das Titelbild dieses Beitrages spendiert.

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Pinot Grigio, Dürer Weg, 2015

Wer uns kennt, weiß auch, dass wir uns diese Genüsse nicht mit trockener Kehle zu Gemüte geführt haben werden. Als Begleitung zu den Speisen haben wir einen Pinot Grigio aus dem Jahre 2015 gewählt. Halt ein Pinot Grigio…. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Irgendwann haben wir den Besuch dann bei einem Gin Tonic ausklingen lassen.

An meinen Schwärmereien oben, sollte zu bemerken sein, dass wir jedem auch nur empfehlen können, diese Location zu besuchen!

Beim Blick auf die Speisekarte wird man sehen, dass es kein billiges Vergnügen wird. Aber sowohl meine Frau, als auch ich, können versprechen, dass jeder Tropfen und jeder Happen, der den Gaumen berührt, jeden Cent wert ist!

Oma sagt immer:

Kauft man billig, kauft man zweimal….

Und die ist inzwischen fast 95 Jahre alt geworden und wird wissen was sie sagt. Die Aussage gilt meiner Ansicht nach auch komplett für kulinarische Erlebnisse!

Wir versuchen jedenfalls jede Gelegenheit wahrzunehmen „Die Bank“ zu besuchen!

Euch jedenfalls viel Spaß und guten Appetit, solltet Ihr Euch mal bewusst dorthin bewegen oder verirren.

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