Thorstens Genussblog
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Extrawürste und Chicken Drumsticks

Beim Stöbern durch das Internet bin ich auf einen Fleischversand namens Gourmetfleisch gestoßen.

Beim durchforsten des Online Shops bin ich auf zwei besondere Sorten von Bratwürsten aufmerksam geworden (die Beschreibung, welche mich ja offensichtlich überzeugt hat, ist direkt aus dem Shop übernommen):

  1. Extrawurst Black Angus: Diese edle Bratwurst macht aus Ihrem Grillvergnügen ein Gourmet-Barbecue. Das einzigartig würzige Aroma des Black Angus Beef, verfeinert mit ausgesuchten Gewürzen, macht diese Edelbratwurst zu einem Geschmackserlebnis der besonderen Art.
  2. Extrawurst Iberico: Diese edle Bratwurst macht aus Ihrem Grillvergnügen ein Gourmet-Barbecue. Die in Andalusien heimische Schweinerasse liefert das delikate Fleisch für diese Edelbratwurst. Das einzigartige nussige Aroma, zusammen mit ausgesuchten Gewürzen, verleiht dieser Bratwurst ihren feinen, unverwechselbaren Geschmack.

Gourmetfleisch verzichtet laut eigenen Angaben vollständig auf den Einsatz von Geschmacksverstärkern und den Zusatz künstlicher Aromen.

Beide Pakete schlagen jeweils mit 9,95€ für fünf Würste à 100g zu Buche. Nicht ganz billig, zumal auch noch der Versand hinzukommt, der ebenfalls bei 9,95€ liegt. Allerdings werden die Artikel in einem wählbaren Terminfenster durch UPS frisch geliefert.

Es hat halt alles seinen Preis.

Anzumerken ist, dass der United Parcel Service tatsächlich innerhalb des angekündigten Fensters geliefert hat, und die Waren zudem in einer Verpackung geliefert wurden, die frische, als auch tiefgekühlte Waren, angemessen aufbewahrt hat.

Nun habe ich die ersten Einkäufe auf den Grill geworfen.

Bevor ich etwas anderes serviert habe, habe ich die Würste ohne Senf und Sauce angeboten (vier Leute, vier Portionen).

Hier nun ein optischer Eindruck:

Oben: Extrawurst vom irischen Black Angus Rind, unten: Extrawurst vom Porco Iberico
Oben: Extrawurst vom irischen Black Angus Rind, unten: Extrawurst vom Porco Iberico

Mein persönlicher Favorit, sowie der meiner Schwiegertochter in spe, war die Wurst vom irischen Black Angus Rind. Meiner Frau und dem Sohn war auch die Porco Iberico Bratwurst recht (ich habe daran nichts besonderes gegenüber eine anderen Bratwurst erkannt), wenn nicht sogar favorisiert. Suum cuique (Jedem das Seine)!

Bei der Durchsicht der Etiketten der Verpackungen habe ich folgendes festgestellt: Die Rinderwurst ist im Schweindarm, und die Wurst aus Schwein im Naturdarm. Warum? Ich kenne mich jetzt mit diversen religiösen Vorgaben nicht wirklich aus, und möchte das auch nicht. Aber warum muss eine Rinderwurst in einen Schweinedarm?

Ich lasse mich gerne aufklären… Man weiß ja, wie man mich erreichen kann, um genau das zu erklären.

Aber nun genug zu diesem Thema….

Nun etwas, was aus meinem Ideenschatz stammt:

Zusätzlich zu den Bratwürsten habe ich noch Chicken Drumsticks vorbereitet.

Die Sticks habe ich direkt frisch vom hiesigen Wochenmarkt besorgt.

Diese habe ich mit einer flüssigen Marinade, aus Wolters Pilsener und dem trocken Rub „Texas Chicken“ von Ankerkraut gemischt, mit einer Bratenspritze dem Hähnchen injiziert.

Wolters Pilsener und "Texas Chicken" von Ankerkraut - Zwei ideale Bestandteile für eine Marinade.
Wolters Pilsener und „Texas Chicken“ von Ankerkraut – Zwei ideale Bestandteile für eine Marinade.
Die fertig gemischte Marinade wird mit einer Bratenspritze in das Fleisch injiziert.
Die fertig gemischte Marinade wird mit einer Bratenspritze in das Fleisch injiziert.

Im Anschluß an in die Injektion der Marinade wird das Fleich nochmals mit dem trocken Rub von allen Seiten eingerieben:

Mit Texas Chicken "massierte" Drumsticks
Mit Texas Chicken „massierte“ Drumsticks

Nun werden die Flügel in Folie eingewickelt, oder idealerweise vakuumiert, und für mindestens zwölf Stunden im Kühlschrank gelagert.

Die Drumsticks grille ich, im Gegensatz zu den Bratwürsten, indirekt. Dazu habe ich durch eine Facebook Gruppe einen sehr guten Tipp bekommen und nutze den, eigentlich zum Halten von Topfdeckel konzipierten, Deckelhalter VARIERA für 4,99€ (dieser war, aufgrund der hohen Nachfrage, lange Zeit nicht lieferbar).

Das ganze Konstrukt stelle ich dann in eine Auffangschale, in welcher sich der Rest der oben beschriebenen Flüssigmarinade befindet (die Flügel sollen aber nicht mit der Flüssigkeit in Berührung kommen).

 

In regelmäßigen Abständen, wenn auch schon Saft aus den Sticks in die Schale getropft ist, moppe ich das Fleisch mit der aufgefangenen Flüssigkeit. Dieses Vorgehen verbessert den Geschmack und die Qualität des Grillgutes erheblich !

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Im Laufe der Zeit wird auch die Flüssigkeit aus der Schale verdampfen…. In diesem Fall einfach mit Bier nachfüllen.

Nun lasse ich die Sticks nach und nach  bis zu einer Kerntemperatur von 74°C hochziehen.

Das Resultat sieht wie folgt aus:

Nach langer Zeit endlich fertig: Die Chicken Drumsticks
Nach langer Zeit endlich fertig: Die Chicken Drumsticks

Meine Gäste waren durchaus begeistert!

Kendra, Dennis, Angela, sowie Wolters Pilsener, ein schöner Rotwein, Prosecco, Limoncello, Helbings Kümmel und Coca Cola light haben den Abend adäquat abgerundet!

Kendra & Dennis, Ihr seid immer wieder gerne als Vorkoster, und auch sonst als Gäste, herzlich willkommen!

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