Thorstens Genussblog

Käsefondue – Eine Klassiker aus den Westalpen

Bei einer Begegnung mit einem Follower meines Blogs wurde ich darauf angesprochen, ob ich mich nicht mal um eine raffinierte Variante eines Käsefondues (auch: fondue au fromage oder fonduta al formaggio), einem Gericht aus geschmolzenem Käse welches aus der französischsprachigen Schweiz, Savoyen und dem Piemont sowie dem Aostatal stammt, kümmern wolle.

Da die herbstliche Jahreszeit geradezu zu dieser Speise einlädt, habe ich mich dieser Idee angenommen und habe nach Rezepten recherchiert.

Ein wichtiger Aspekt des Fondue-Essens ist das gesellige Zusammensein, bestenfalls beginnend bei der Vorbereitung des Gerichts und unterstützt durch Faktoren wie die Einfachheit des Mahls und das Kochen über offener Flamme. In der Romandie wird Fondue beispielsweise oft im Sommer über einem Kochfeuer zubereitet.

(Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Käsefondue)

Den Start mache ich mit der „Standardvariante“, dem Schweizer Käsefondue, einer Variante mit fünf verschiedenen Käsesorten (von oben links nach unten rechts):

Kaesefondue-DieFuenfKasesorten

  • Gruyère
  • Vacherin Fribourgeois
  • Emmentaler
  • Appenzeller, („Classic“, 3 Monate gereift)
  • Appenzeller, („Extra“; 6 Monate gereift)

Das Rezept dazu habe ich auf der Internetseite von „Essen & Trinken“ gefunden.

Um zum Rezept zu gelangen, einfach hier klicken.

Ich bin wie im Rezept beschrieben vorgegangen.

Zusätzlich habe ich den Rat angenommen, und noch ein wenig Kirschwasser in das Fondue gegeben.

Meine Frau hat mir von einem Brauch erzählt, der besagt, dass derjenige, der als erstes sein Brot im Käse verliert, ein Kirschwasser trinken muss.

Kaesefondue-Kirschwasser_TraditionIstTradition

Mit dieser Tradition wollten wir natürlich nicht brechen 😉. Ursprünglich hatten wir die Befürchtung, diese Aktion frühzeitig abbrechen zu müssen, da wir beide am nächsten morgen raus mussten. Am Ende stand es dann aber nur 2:0 Kirschwasser für meine Frau. Wir haben uns also geschickter angestellt, als angenommen.

Als „Bestrafung“ haben wir einen Kirschbrand aus den Hause Pfleger-Karr aus Weisenheim am Berg genutzt.

Da ich ein Elektrofondue besitze, habe ich alles direkt am Tisch zubereiten können:

Beim Weisswein, dem man dem Fondue zugeben soll, lässt das Rezept ein wenig Spielraum, daher habe ich mich bei einem lokalen Weinhändler, Wein-Kusch, dazu beraten lassen. Geraten wurde mir zu einem schweizer Weisswein mit dem Namen „La Buse Blanc“ aus dem Jahre 2013 mit 12%vol. Eine Empfehlung, der wir auch gerne, wenn wir auch mal kein Käsefondue zubereiten, sehr gerne wieder folgen werden.

Als Beilage zum Fondue habe ich Möhrenstifte, Weissbrotwürfel und Bauernbrotwürfel gereicht. Um ggf. noch Würze hinzuzufügen stand Paprika, edelsüß, bereit.

Kaesefondue-EsIstAngerichtet

Dies war ja nun erst die „Standardvariante“. Meine Frau und ich waren aber von diesem Rezept sehr begeistert.

Kaesefondue-Lecker!

Das angegebene Rezept habe ich halbiert. Wir zwei wurden satt und hatten am Ende sogar noch eine kleine Menge übrig!

Da es uns so gut geschmeckt hat, werde ich mich auch um weitere Varianten kümmern und hier darüber berichten.

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